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LEADER Projekt

Die Projektziele im Detail ...

Die gemeinsame Arbeit an der Weiterentwicklung des Bezirkes ist wesentlich einfacher, wenn es gemeinsame Ziele und Wege gibt, die man anstreben bzw. gehen will.

Basis dafür war die Erarbeitung eines Zukunftsbildes für den Bezirk auf Grundlage des Vordenken Prozesses der vom RMO koordiniert wurde. Die Inhalte wurden dann bestmöglich mit den Inhalten der Lokalen Entwicklungsstrategie 2014-2020 bzw. der grenzübergreifenden Strategie abgestimmt. Genau darin liegt eine einmalige Chance: ein Zukunftsbild mit einer Strategie zu verknüpfen.


Im Rahmen des Zukunftsbildes wurden folgende 5 Handlungsfelder im Rahmen des Zukunftsbildes definiert:


1. Kompetenzregion für den alpinen Lebensraum - Natur und Verantwortung

Nachhaltigkeit verbindet unsere bergbäuerliche Kultur mit der modernen Wissensgesellschaft. Osttirol entwickelt sich zu einem Vorbild in der Verknüpfung von traditionellem Erfahrungswissen mit zeitgemäßen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Prozessen.


2. Entspannungs- und Aktivraum für eine zunehmend urbane Gesellschaft - Erholung und Selbstverwirklichung

Osttirol – Raum für alle Sinne in einer pulsierenden und fordernden Welt. Die grandiose Landschaft verleiht das Gefühl von Freiheit und stimuliert Kreativität. In ihrer Vielfalt ist die Quell für Vitalität und Nährboden für ein neues Bewusstsein.


3. Entwicklungsraum der Talente - Wertschätzung, Zusammenhalt und Individualität

Osttirol ist sich des Wertes seiner talentierten jungen Menschen bewusst. Wir fördern Begabungen individuell und bieten Raum für bestmögliche Entwicklung. So entsteht eine qualitative Vielfalt an Kompetenzen als Basis zur Entwicklung eines eigenen Profils. Gemeinschaft als besonderer Wert wird betont und die Menschen der Region sind in Ihrer Einzigartigkeit die Mitgestalterinnen und Mitgestalter unserer Zukunft!


Mit dem Projekt „Nachhaltig Wirtschaften und Gemeinwohl“ können wir die Umsetzung dieser regionalen Strategien direkt unterstützen. Die Anwendung der Gemeinwohl- 

Bilanzierung führt zu Stärkung der regionalen Wirtschaftskreisläufe, hat weiter besonders Auswirkungen auf die Gebiete Gesellschaft und Soziales, Bildung und Beschäftigung, 

Natur und Umwelt, Energie und Mobilität, sowie Land- und Forstwirtschaft.

Die Projektziele und daraus entstehende Umsetzungen und Wirkungen können bereits entlang der Timeline verfolgt werden. Am Ende werden sie durch die Gemeinwohl-Berichte 

der Projektpartner dokumentiert sein.


4. Wirtschaftsraum mit Tradition - Kooperation, Innovation und Inwertsetzung

Das Hauptaugenmerk liegt auf der höchstmöglichen Veredelung der natürlichen Ressourcen bei maximaler Schonung und Erhaltung des Reichtums der Natur.

Lokale und überregionale Kooperationen beschleunigen den Erfahrungs- und Wissensaustausch auf kurzem Wege. So entsteht Innovation und Wettbewerbsfähigkeit, getragen von engagierten Menschen.


5. Offener Raum für Menschen und Kulturen - Vernetzung und Interregionalität

Wir denken unsere Region größer, um uns in den Bereichen Bildung, Kultur, Mobilität, Soziales und Wirtschaft auszutauschen und bestmöglich zusammenzuarbeiten. Osttirol ist Teil der EUREGIO Tirol und wir gestalten unsere Zukunft in einem Europa der Regionen.

Die Lokale Entwicklungsstrategie bzw. die grenzübergreifende Entwicklungsstrategie brechen diese 5 Handlungsfelder auf die europäische Förderlogik herunter.

TIMELINE

Zeitplan der Termine für die gemeinsame Bilanzierung
  • 24. Januar 2018

    Erster Bilanzworkshop im Projekt

    Nach dem noch offenen Startworkshop am 6. Dezember 2017 hatte sich die Fixierung der Projektgruppe fixiert. Im Startworkshop wurde der geplante Projektablauf vorgestellt. Die Rolle der Gemeinschaft der Projektpartner*innen vermittelt. Die neu formulierte Basis der Gemeinwohl-Bilanzierung mit der Matrix 5.0 vorgestellt. In insgesamt 20 Themen werden die Werte Menschenwürde, Solidarität und Gerechtigkeit, Ökologische Nachhaltigkeit, Transparenz und Mitentscheidung mit ihren Inhalten und Wirkungen in den Beziehungen zu Lieferant*innen, Eigentümer*innen, Finanzpartner*innen, Mitarbeitenden, Kund*innen, Mitunternehmer*innen und dem gesellschaftlichen Umfeld betrachtet und der Stand der Entwicklung bewertet.

    Teil 1: Besprechung der bisherigen oder ersten Erfahrungen beim Auseinandersetzen mit den Gemeinwohl-Themen, Beantwortung von Fragen, Besprechung Vorstellen der Ergebnisse zu
    • A1 Menschenwürde in der Zulieferkette:
    • Was wissen wir über die Einhaltung der Menschenwürde bei unseren Lieferant*innen (z.B. Qualität der Arbeitsplätze), speziell bei unseren größten Lieferant*innen?
    • A2 Solidarität und Gerechtigkeit in der Zulieferkette
    • Wie weit reicht unser direkter und indirekter Einfluss in der Zulieferkette auf die Gestaltung eines fairen und solidarischen Umgangs der Beteiligten miteinander?
    • A3 Ökologische Nachhaltigkeit in der Zulieferkette
    • Was wissen wir über die Umweltauswirkungen in unserer Zulieferkette, insbesondere bei den größten Lieferant*innen bzw. jenen Produkten und Dienstleistungen, die mit hohen Umweltrisiken einhergehen? Teil 2: Einführung in die Bearbeitung der nächsten Themen bis zum Folgeworkshop:
    • Besprechung der Beziehung Berührungsgruppe A „Lieferant*innen“ und dem Wert bzw. der Beziehung A4 Transparenz und Mitentscheidung und Einführung in Themen Berührungsgruppe Eigentümer*innen & Finanzpartner*innen von B1 bis B4

    Teil 2: Besprechung der Beziehung Berührungsruppe A „Lieferantinnen“ und dem Wert bzw. der Beziehung A4 (Transparenz und Mitentscheidung) und Einführung in Themen B1 bis B4

  • 28. Februar 2018

    Zweiter Bilanzworkshop im Projekt

    Teil 1: Fortsetzen des Erfahrungsaustausches, Besprechen der Bearbeitung und des internen Einbeziehens weiterer Führungskräfte und Mitarbeitenden, Diskussion auftretender Fragen, Vorstellen der Ergebnisse zu
    • A4 Transparenz und Mitentscheidung in der Zulieferkette
    • Wie weit reicht unser direkter und indirekter Einfluss in der Zulieferkette auf die Gestaltung eines transparenten und partizipativen Umgangs der Beteiligten miteinander?
    • B1 Ethische Haltung im Umgang mit Geldmitteln
    • Wie stellen wir eine ausreichende Ausstattung mit Eigenmitteln sicher?
    • B2 Soziale Haltung im Umgang mit Geldmitteln
    • Welche Bedeutung haben unsere Ausgaben als Einkommen für unsere Berührungsgruppen?
    • B3 Sozial-ökologische Investitionen und Mittelverwendung
    • Welche sozial-ökologischen Folgewirkungen ziehen wir bei Investitionen in Sach- und Finanzanlagen in Betracht?
    • B4 Eigentum und Mitentscheidung
    • Wie können wir die gelebte Gemeinschaft in unserem Unternehmen beschreiben?

    Teil 2: Einstimmen auf Berührungsgruppe Mitarbeitende von C1 bis C4

  • 28. März 2018

    Dritter Bilanzworkshop im Projekt

    Teil 1: Fortsetzen des Erfahrungsaustausches, Besprechen der Bearbeitung und des internen Einbeziehens weiterer Führungskräfte und Mitarbeitenden, Diskussion auftretender Fragen und erster Kooperationsideen, Vorstellen der Ergebnisse zu
    • C1 Menschenwürde am Arbeitsplatz
    • Was bedeutet Menschenwürde im Arbeitsleben für unser Unternehmen, und wie können wir für mehr Menschlichkeit im Unternehmen sorgen?
    • C2 Ausgestaltung der Arbeitsverträge
    • Wie können unsere Arbeitsverträge an individuelle Bedürfnisse angepasst und gleichzeitig solidarisch und gerecht gestaltet werden?
    • C3 Ökologisches Verhalten der Mitarbeitenden
    • Welche Maßnahmen setzen wir, um ökologisch nachhaltige Handlungsweisen der Mitarbeitenden zu fördern?
    • C4 Innerbetriebliche Mitentscheidung und Transparenz
    • Wie leben wir Transparenz und Partizipation in unserem Unternehmen?

    Teil 2: Vorbereiten Berührungsgruppen Kund*innen & Mitunternehmen von D1 bis D4, Vereinbaren eines 5. Workshop-Termins für Mai 2018

  • 25. April 2018

    Vierter Bilanzworkshop im Projekt

    Teil 1: Fortsetzen des Erfahrungsaustausches, Besprechen der Bearbeitung und des internen Einbeziehens weiterer Führungskräfte und Mitarbeitenden, Diskussion auftretender Fragen, von Kooperationsideen und weiterer Wirkungen für die Region, Vorstellen der Ergebnisse zu
    • D1 Ethische Kund*innenbeziehung
    • Was sind unsere Werte und Prinzipien gegenüber Kund*innen, und wie setzen wir diese im Unternehmen um – von der Produktentwicklung über die Kund*innengewinnung bis zur Kund*innenpflege?
    • D2 Kooperation und Solidarität mit Mitunternehmen
    • Was zeichnet eine kooperative und solidarische Haltung gegenüber Mitunternehmen für uns aus?
    • D3 Ökologische Auswirkungen durch Nutzung und Entsorgung von Produkten und Dienstleistungen
    • Welche ökologischen Auswirkungen entstehen in Zusammenhang mit der Nutzung und Entsorgung unserer Produkte und Dienstleistungen durch unsere Kund*innen?
    • D4 Kund*innenmitwirkung und Produkttransparenz
    • Wie transparent sind wir gegenüber unseren Kund*innen, und welche Mitsprachemöglichkeiten oder Mitentscheidungsrechte geben wir ihnen?

    Teil 2: Vorbereiten Berührungsgruppen Gesellschaftliches Umfeld von E1 bis E4,
    • Wiederholung der Regeln für Eigenbewertung und letzte Fragen zur Berichtserstellung samt Dokumentation von Auditunterlagen.

  • 30. Mai 2018

    Fünfter Bilanzworkshop im Projekt

    Teil 1: Fortsetzen des Erfahrungsaustausches, Diskussion von Kooperationsideen und weiterer Wirkungen für die Region, Vorstellen der Ergebnisse zu
    • E1 Sinn und gesellschaftliche Wirkung der Produkte und Dienstleistungen
    • In welcher Form dienen unser Produkte/Dienstleistungen dem Grundbedarf, dem persönlichen Wachstum der Menschen, der Stärkung der Gemeinschaft oder der Regeneration der Erde?
    • E2 Beitrag zum Gemeinwesen
    • Wie stellen wir eine faire Balance zwischen dem, was wir für das Gemeinwesen leisten, und dem, was wir daraus erhalten, her?
    • E3 Reduktion ökologischer Auswirkungen
    • Wie erkennen wir potenziell schädliche Umweltwirkungen und vermeiden diese?
    • E4 Transparenz und gesellschaftliche Mitentscheidung
    • Wie machen wir die Wirkungen unseres unternehmerischen Handelns sichtbar, und wie ermöglichen wir Mitbestimmung aufgrund legitimer Interessen der gesellschaftlichen Berührungsgruppen?

    Teil 2: Präsentation und Vorstellung der Eigenbewertung und der kompletten Berichte,
    • Sammlung der Projektwirkungen, Vorbereitung der Auditunterlagen und Vorschläge für die Audittermine im Juni.
    • Vorbereitung abschließender Öffentlichkeitsarbeit über das Projekt und Initiieren weiterführender Kooperationen.